Checkliste ERP einführen

Die richtige ERP-Software wurde gefunden und soll eingeführt werden. Doch was ist zu beachten, damit die ERP Einführung gelingt? Die folgende Checkliste hilft Ihnen beim Abstecken der weiteren Schritte und trägt dazu bei, Fehler bei der Implementierung zu vermeiden.

1.       Prozessanalyse-Workshop

Eine ausreichend dokumentierte Prozessanalyse oder ein in den Vertrag eingebundenes ERP Lastenheft bzw. Pflichtenheft garantieren, dass wirklich alle Prozesse in der Software abgebildet werden können.

2.       Projektteam bestimmen

Wichtig ist es, ein Projektteam zu bestimmen, das für eine zügige Einführung sorgen soll. Planen Sie ausreichend Zeit für die Einführung

3.       Feinkonzept erarbeiten

Erarbeiten Sie zusammen mit dem Anbieter ein Feinkonzept der Einführung. Legen Sie fest, wann welche Schritte erfolgen sollen und achten Sie darauf, dass diese eingehalten werden.

4.       Datenübernahme aus dem Altsystem

Wichtig ist es, für einen zügigen Datenimport aus dem Altsystem zu sorgen. Dies kann gegebenenfalls der Anbieter übernehmen.

5.       Systemkonfiguration

Die Systemkonfigurierung kann ebenfalls vom Anbieter vorgenommen werden. Dabei werden wesentliche Grundeinstellungen durchgeführt. Ihre Mitarbeiter werden so weniger belastet.

6.       Systemschulungen mit Echtdaten durchführen

Idealerweise werden bei den ERP Schulungen bereits authentische Unternehmensdaten und Prozesse verwendet. Achten Sie darauf, dass die Mitarbeiter nicht zu viel Input erhalten und nicht überfordert werden. Wichtig ist, dass die Mitarbeiter mit dem System arbeiten können. Die Feinheiten können später erfolgen.

7.       System im Testbetrieb laufen lassen

Nachdem die Mitarbeiter die Grundfunktionen kennen und damit arbeiten können, ist es wichtig, das System zu testen. So können Störungen rasch behoben werden.

8.       Kontinuierlicher Optimierungsprozess

Nach der Einführung ist es wichtig, einen ERP Projektabschluss durchzufühen und zu prüfen, ob die Software tatsächlich alle Prozesse optimal unterstützt und wie die Akzeptanz der Software bei den Mitarbeitern ist. Dafür geeignet ist beispielsweise eine Mitarbeiterbefragung in regelmäßigen Abständen.